Tue Nov 03 2026 18:24:00 GMT+0100 (Central European Standard Time)
FireBot Team

Update v2.4.4 — Der FireBus, Datenbanken für Gameserver und SFTP

Diesmal haben wir vor allem unter der Haube gearbeitet, und zwar gründlich. Wenn ihr nichts davon merkt, haben wir alles richtig gemacht. Ein paar Dinge merkt ihr aber doch, und die stehen hier.

 

Der FireBus: ein Busbahnhof für eure Maschinen

Bisher hing jeder Daemon direkt am Dashboard. Startete das Dashboard neu, etwa nach einem Update, rissen alle Verbindungen ab, und für ein paar Sekunden standen eure Maschinen als offline da. Damit ist Schluss.

 

Jetzt melden sich alle Daemons bei einem eigenen Busbahnhof an. Das Dashboard holt sich die Nachrichten dort ab. Startet es neu, bleiben die Verbindungen beim Busbahnhof stehen, eure Daemons heben ihre Meldungen kurz selbst auf und liefern sie nach, sobald das Dashboard wieder da ist. Eure Gameserver laufen dabei sowieso weiter, und jetzt sieht das Panel das auch so.

 

Unterwegs ist jede Nachricht versiegelt. Der Busbahnhof sieht nur, was für eine Nachricht es ist und von wem, lesen kann er sie nicht. Der API-Key, den ihr beim Einrichten bekommen habt, fährt dabei nie über die Leitung: Daemon und Dashboard kennen ihn beide und versiegeln damit. Wer möchte, kann ihn jetzt mit einem Klick erneuern, in der Gefahrenzone des RootServers unter Token erneuern. Der neue Schlüssel fährt versiegelt unter dem alten zum Daemon, angezeigt wird er nirgends.

 

Was ihr tun müsst: Euer Daemon muss mindestens Fassung 1.1.14 haben. Ist er noch älter, kann er sich nicht mehr anmelden und braucht sein Update von Hand. Wie das geht, steht in der Wissensdatenbank unter Daemon installieren.

 

Wenn eine Maschine ausfällt

Fällt eine Maschine aus, weiß das Panel nicht, was ihre Gameserver gerade tun. Früher stand dann einfach „offline“ da, und das war geraten. Jetzt sagt es, was es weiß: „Daemon nicht erreichbar“, „Maschine nicht erreichbar“ oder „FireBus-Verbindung unterbrochen“, jeweils mit Uhrzeit und dem letzten bekannten Stand. Bei der letzten Variante könnt ihr euch zurücklehnen, die liegt bei uns.

 

Datenbanken für Gameserver

Spiele, die eine Datenbank brauchen, bekommen jetzt ihre eigene. Ihr findet sie auf der Serverseite im Bereich Datenbanken, mit Zugangsdaten, neuem Kennwort und Größe. Sicherungen nehmen die Datenbank mit, und ein Umzug auf eine andere Maschine auch, mit demselben Kennwort am Ziel. Ob eine Maschine Datenbanken anbietet, entscheidet ihr am RootServer mit einem Häkchen.

 

SFTP für eure eigenen Programme

Wer lieber mit FileZilla, WinSCP oder einem anderen Programm an seine Dateien geht, kann das jetzt. Ihr schaltet SFTP am RootServer ein, und im Reiter Dateien steht eine Karte mit Adresse, Port und dem Fingerabdruck des Servers. Den vergleicht ihr beim ersten Verbinden, dann wisst ihr, dass ihr am richtigen Ort seid.

 

Umzüge, Modpacks und Mods

Ein Umzug auf eine andere Maschine zeigt jetzt seinen Fortschritt, nimmt Sicherungen und Datenbank mit und räumt hinter sich auf, nach Erfolg die alte Maschine, nach einem Fehler das Ziel.

 

Ein Modpack einzuspielen ist jetzt ein Vorgang, den ihr seht. Der Server wird vorher gestoppt, reine Client-Mods sortiert das Panel aus und sagt euch welche. Im Reiter Mods seht ihr, was installiert ist, könnt Nexus Mods durchsuchen und euren Mitspielern eine Liste geben, welche Mods sie brauchen. Wer einen Mod entfernt, erfährt vorher, was mitgeht.

 

Und sonst

Jedes Kennwortfeld hat jetzt ein Auge zum Aufdecken. RootServer-Seite und Widgets zeigen CPU, RAM und Platte live. Die CPU eines Gameservers steht in Kernen gegen seine Buchung, also etwa „2,6 von 8 Kernen“, was deutlich mehr sagt als eine Prozentzahl. Die Daemon-Logs gibt es je Maschine, zum Exportieren und Aufräumen. Und während einer Wartung zeigt die Webseite eine Wartungsseite statt eines Fehlers.

 

Danke an alle, die getestet und gemeldet haben, und an alle, die während der Umbauten Geduld hatten. Es war eine Menge Arbeit, und sie hat sich gelohnt.