Masterserver
Das Masterserver-Plugin ist die zentrale Schnittstelle zwischen FireBot und deinen Root-Servern. Es verwaltet Daemon-Verbindungen, Root-Server-Ressourcen und stellt die Grundlage für das Gameserver-Plugin bereit.
Konzept
Dashboard/Discord
↓
Masterserver-Plugin
↓ (WebSocket)
FireBot Daemon ←→ Gameserver
↓
Root-Server (Hardware)
Der Masterserver hält die Verbindung zu allen registrierten Daemons aufrecht und leitet Befehle wie Start, Stop oder Konsolen-Eingaben weiter.
Root-Server registrieren
Per Bot-Command
| Command | Beschreibung |
|---|---|
/daemon register |
Neuen Root-Server registrieren — generiert automatisch die Daemon-Konfiguration |
/daemon list |
Alle registrierten Root-Server anzeigen |
/daemon status <id> |
Status eines Root-Servers prüfen |
/daemon delete <id> |
Root-Server entfernen |
Registrierungs-Ablauf
Führe
/daemon registeraus. Der Befehl fragt nach:Angabe Bedeutung nameAnzeigename der Maschine ram_gbArbeitsspeicher in GB disk_gbSpeicherplatz in GB hostIP oder Hostname (optional) Der Bot zeigt dir Daemon-ID und API-Key — beides nur einmal, also gleich kopieren
Trage sie auf deinem Root-Server in die
daemon.yamlein (siehe Daemon-Setup)Starte den Daemon — er verbindet sich automatisch
Zu ram_gb und disk_gb: Diese Angaben sind nur der Anfangswert. Sobald der
Daemon läuft, meldet er die tatsächliche Ausstattung der Maschine und überschreibt
sie. Du musst also nicht genau wissen, was verbaut ist — eine grobe Angabe genügt,
den Rest erledigt der Daemon.
Siehe Ressourcen-Verwaltung.
Dashboard-Ansicht
Im Dashboard unter Masterserver siehst du:
- Übersicht — Status aller Root-Server auf einen Blick
- Root-Server — Details je Maschine: Hardware, IP-Adressen, Port-Bereiche, laufende Gameserver
- Ressourcen — wie viel Arbeitsspeicher, CPU und Speicherplatz vergeben ist → Ressourcen-Verwaltung
- Logs — Verbindungsprotokolle der Daemons
Verbindung
Der Daemon meldet sich alle 30 Sekunden mit einem Lebenszeichen. Bleibt es länger als 60 Sekunden aus, gilt er als offline und die Verbindung wird getrennt; er verbindet sich anschliessend von selbst neu. Die Verbindung läuft über Port 9340.
Diese Werte stehen im Daemon und im Dashboard fest — es gibt dafür keine Einstellung im Dashboard.
| Einstellung | Beschreibung | Standard |
|---|---|---|
| Aufbewahrung der Logs | Nach wie vielen Tagen Daemon-Logs gelöscht werden | 30 Tage |
Berechtigungen
Die Schlüssel sind mit Punkten geschrieben, nicht mit Unterstrichen.
| Berechtigung | Beschreibung |
|---|---|
MASTERSERVER.VIEW |
Masterserver-Bereich sehen |
MASTERSERVER.DAEMON.MANAGE |
Daemon-Updates auslösen ⚠️ |
MASTERSERVER.ROOTSERVER.VIEW |
Root-Server einsehen |
MASTERSERVER.ROOTSERVER.CREATE |
Root-Server registrieren ⚠️ |
MASTERSERVER.ROOTSERVER.EDIT |
Root-Server bearbeiten, IPs und Ports verwalten |
MASTERSERVER.ROOTSERVER.DELETE |
Root-Server löschen ⚠️ |
MASTERSERVER.RESOURCES.VIEW |
Ressourcenauslastung einsehen |
MASTERSERVER.RESOURCES.MANAGE |
Überallokation und Reserven ändern |
MASTERSERVER.LOGS.VIEW |
Daemon-Logs einsehen |
⚠️ = als kritisch eingestuft, wird bei der Rechtevergabe hervorgehoben.
Jede Route prüft ihre Berechtigung. Ohne das passende Recht ist eine Seite auch dann nicht erreichbar, wenn man ihre Adresse kennt.
Daemon aktualisieren
Steht eine neuere Daemon-Version bereit, erscheint in der Root-Server-Übersicht ein Update-Hinweis mit der neuen Versionsnummer. Ein Klick darauf lässt den Daemon das neue Programm vom Dashboard laden und sich selbst neu starten — die laufenden Gameserver bleiben davon unberührt, der Daemon ist nur für wenige Sekunden getrennt.
Der Vergleich findet beim Verbindungsaufbau statt. Nach einem neuen Daemon-Build muss das Dashboard einmal neu gestartet werden, damit der Hinweis erscheint.
→ Weiter: Ressourcen-Verwaltung